Morgen ist Dreikönigstag und da wird bei uns traditionell ein Dreikönigskuchen selbst gebacken. Die Kinder freuen sich jetzt schon darauf und haben bereits spekuliert, wer wohl dieses Jahr die Krone tragen wird.
Mein Rezept ist seit 8 Jahren auf dem Blog (schaut mal hier) und ich backe den Kuchen stehts nach demselben Prinzip. In den letzten Jahren habe ich aber natürlich einige Backerfahrung gemacht, welche den Kuchen noch besser werden lassen. Die Tipps gebe ich euch gerne weiter unten weiter.

Ich habe den Dreikönigskuchen, auf Wunsch der Kinder, auch schon mit Schokoladenstückchen verfeinert. Und letztes Jahr habe ich einzelne Kuchenstücke gebacken und in hübsch angeschriebenen Säcklein an unsere Nachbarn verteilt. Ihr glaubt gar nicht, wie viel Freude das bei den Menschen ausgelöst hat. Diese Aktion kann ich euch daher wärmstens ans Herzen legen. Denn die doppelte Menge Teig lässt sich ohne grossen Aufwand herstellen. Die Freude bei den Beschenkten ist dafür unbezahlbar.

Mein Rezept blieb in den letzten Jahren beinahe unverändert. Das Einzige was ich beim Backen von Zopf und Brot seit geraumer Zeit angepasst habe, ist die Menge an Hefe die ich verwende.
Ich habe festgestellt, dass Brot und Zopf mit weniger Hefe besser schmeckt und vor allem länger hält. Man braucht dafür nur etwas mehr Geduld. Wer also nicht so viel Zeit zum Backen hat, kann auf 500 g Mehl einen halben Würfe (21 Gramm) Hefe nehmen. Ich verwende jedoch nur noch 10 Gramm / 500 g Mehl. Dafür lasse ich den Teig länger ruhen.
Den Teig kann man auch super am Vorabend herstellen und nach dem Kneten in einer Schüsse mit Klarsichtfolie bedeckt direkt in den Kühlschrank geben. So erzielt man optisch übrigens das schönste Resultat. Den Teig nimmt man am nächsten Tag aus dem Kühlschrank, lässt ihn eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur ruhen, formt dann die Kugeln und lässt ihn nochmals 2 h bei Raumtemperatur gehen.
Die Temperatur spielt beim Backen stehts eine grosse Rolle. So sollte auch die Temperatur von dem Ei-Milch-Gemisch, mit dem man den Kuchen einstreicht, Zimmertemperatur haben. Dadurch verhindert man, dass der aufgegangene Kuchen durch die Kälte zusammen fällt.
Bei uns lagern die Eier eh immer auf der Küchenkombination und haben daher stehts Raumtemperatur. Fürs Backen generell (auch von Torten und ganz besonders von Macarons) ist dies viel, viel besser. Also merkt euch das unbedingt. (Im Supermarkt lagern die Eier ja auch ungekühlt)
Dreikönigskuchen
Ingredients
3 dl Vollmilch (kalt)
(optional 60 g backstabile Schokotropfen)
Instructions
Ps. Bitte beachte die Tipps im Blogpost.
Wer übrigens morgen keine Zeit hat um den Dreikönigskuchen zu machen, kann auch heute schon fast alles fertig vorbereiten. Den Teig lasse ich dafür 2 Stunde aufgehen, forme die Brötchen und lege sie schön auf das Backblech. Danach decke ich das Ganze mit einem feuchten Küchentuch zu und gebe es in den Kühlschrank. Am Morgen bevor man unter die Dusche hüpft, nimmt man den Kuchen aus dem Kühlschrank, bestreicht ihn mit Ei und Milch und bäckt ihn 35 Minuten. In dieser Zeit hat man dann auch geduscht und sich bereit gemacht und der Kuchen ist so frisch wie vom Bäcker.

Egal wie und wann ihr den Dreikönigskuchen backt, ich wünsche euch einen wunderbaren Dreikönigstag.
Ich hoffe, die Tipps haben euch geholfen und ihr könnt ein ofenfrisches Stück von diesem wunderbaren Kuchen geniessen.
Herzliche Grüsse
Gabriela