Die Zeit rennt und es läuft dermassen viel im Dezember, dass ich leider bis heute nicht dazu gekommen bin, einen Blogpost über den Adventskalender zu schreiben. Doch das soll sich heute ändern. Denn mein Blog ist auch für mich wie ein Tagebuch. Dank der Suchfunktion (Lupe oben rechts) kann man nämlich ganz einfach nach einem Stichwort suchen, zum Beispiel «Adventskalender» und im Nu zeigt es einem hier alle Beiträge an, die irgendwas mit dem Suchwort zu tun haben.
So reise ich gerne ab und zu in die Vergangenheit oder verweise auch in den sozialen Medien immer mal wieder auf einen alten Beitrag von mir.

Nun aber zurück zum Thema: dem Adventskalender von diesem Jahr. Wie bereits im vergangenen Jahr, habe ich den Adventskalender zwischen Küche und Gang platziert, denn hier kommt er wunderbar zur Geltung.
Dem einen oder anderen kommt vielleicht die Schrift auf unserem Spirituosenschränklein, welches Teil des diesjährigen Adventskalenders ist, bekannt vor. Das liegt daran, dass ich genau diesen Spruch bereits bei uns an der schwarzen Tafel im Gang angeschrieben habe. Schau mal hier im Jahr 2022. Die Schrift blieb dort seit ich sie damals aufgeschrieben hatte. Denn irgendwie finde ich, jede Jahreszeit hat ihr Schönes. So passt auch der Spruch das ganze Jahr über, oder?
Auf alle Fälle hab ich ein grosses, weisses Packpapier über die Schrift im Gang geklebt und sie dann einfach durchgepaust. Ich finde, das sieht 10 x besser aus als der Blick auf die verschiedenen Flaschen im Schrank.

Auch dieses Jahr war es nicht ganz einfach für meine Kinder (15 und 13 jährig) sinnvolle, kleine Geschenke zu finden. Ich habe damit tatsächlich schon im Sommer begonnen und manchmal auch Dinge gekauft die die Kinder unbedingt haben wollte. Da sagte ich dann einfach: «Ok, ich kaufe es dir aber es kommt in den Adventskalender.» Bis zum Advent war das Geschenk schon wieder vergessen und die Freude dann umso grösser als es erneut entdeckt wurde.
Bei meinem Sohn hab ich, nebst Socken und Papeterieartikel, viele Dinge zum essen rein gepackt. Trockenfleisch, Chips, seine geliebten Fertignudeln, die ich sonst nie kaufe. Aber auch einen Fleischhammer um Schnitzel zu klopfen. Diesen haben wir bereits getestet und für sehr gut empfunden. 🙂
Bei meiner 13jährigen Tochter war es einfacher, da sie sich sehr über Kosmetikartikel freu,t aber auch über hübsche Tassen, und süsse Legami-Stifte.


Auch für meine liebe Freundin Manuela habe ich dieses Jahr wieder einen schönen Adventskalender gemacht. Die diesjährigen Zahlen für ihren Adventskalender sind ganz besondere. Man kann sie weder kaufen noch exakt die selben drucken. Denn sie stammen von meinem alten Stempelsett, welches ich einst auf der Brocante ergattert habe.

Jede Zahl trägt ihre eigene kleine Geschichte und weist durch den jahrelangen Gebrauch Kerben und Abnützungen auf. Und genau das ist es, was sie so einzigartig macht. Jede Zahl ist ein kleines Unikat. Dank der Embossing Technik heben sich die Zahlen zudem leicht vom Papier ab, was sie zusätzlich besonders erscheinen lässt. Im unten stehenden Video kannst du die Herstellung der Zahlen gut sehen.
Meine Freundin Manuela und ich machen uns seit mehreren Jahren gegenseitig einen Adventskalender und es ist jedes Jahr wieder eine ganz grosse Freude. Nicht nur, dass ich auch einen bekommen. Sondern auch das Zusammensuchen der Geschenke, das liebevolle Einpacken mit speziell schönem Geschenkpapier und extra tollen Schleifen, ist eine sehr gefreute Sache.
Man ist doch nie zu alt für einen Adventskalender.

Ich hoffe, euch hat der Einblick in die diesjährigen Adventskalender gefallen. Auch wenn er reichlich spät kam. Aber vielleicht kann ich damit jemanden inspirieren im nächsten Jahr.
Ich wünsche euch auf alle Fälle weiterhin eine wunderbare Adventszeit und lasse euch herzliche Grüsse hier.
Gabriela
