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Zwei Wochen Ferien liegen hinter uns, in denen wir vorwiegend im Garten waren, ein paar Ausflüge gemacht und sonst noch einige Sachen unternommen haben. Das Büro lies ich für einmal Büro sein, um auch mal etwas Abstand zu gewinnen.
Die Bilder von Glenn’s 12. Geburtstag wollte ich euch aber dennoch zeigen.

Glenn hatte am 7. April Geburtstag, an einem Donnerstag und so feierten wir an diesem Tag nur in kleinem Rahmen und gingen am Abend Bowlen, was sehr toll war.
Natürlich bekam Glenn an seinem Tag einen schönen Geburtstagstisch mit Ballons, einer extra dafür angefertigten, schwarzen Wimpelkette, Geschenke und auch einer kleinen Quartorte, die er sich so sehnlichst gewünscht hatte.
Den Tisch dekorierte ich ganz einfach mit einem Packpapier welches ich vorgängig mit «Happy Birthday» beschriftet hatte. Ebenso das Geschenk.

Da man nun endlich wieder etwas selbst Gebackenes in die Schule bringen darf, nutzte ich die Gelegenheit und buk in meiner Küche ein leckeres Znüni für die Klasse.
Glenn wünschte sich für die Pause Schoggi-Brötli von Caotina. (Das Rezept findet ihr hier, ich habe die dreifache Menge gemacht).
Weil die Brötchen frisch am allerbesten schmecken, bereitet ich den Teig am Vorabend zu und lies ihn über Nacht im Kühlschrank aufgehen. Am 7. April stand ich dann in aller Früh auf und machte die Brötchen ganz frisch. Diese brachte ich in der weissen Holzkiste zur grossen Pause in die Schule. Die Schüler wie auch die Lehrepersonen lobten die Schoggi-Brötli in den höchsten Tönen.
Die Bilder mit den Brötchen entstanden husch, husch zwischen Backen und Brötchen in die Schule bringen.


Am Freitag durften dann Glenn’s Freunde aus der Schule nach dem Nachmittagsunterricht zum feiern zu uns kommen. Glenn wünschte sich eine Waffelparty, mit Schatzsuche und Abends noch ein gemeinsames Pizzaessen.
Die Jungs kamen hungrig von der Schule und durften sich erst mal an den frisch gebackenen Lütticherwaffeln bedienen. (Das Rezept findet ihr etwas weiter unten.) Wir haben dafür extra ein Waffeleisen angeschafft und vorher das Rezept ausprobiert. Jeder durfte sich dabei die Waffel so dekorieren wie er wollte. Ich stellte einige Toppings wie Schlagsahne, Honig, Schokosauce, Puderzucker, Schokolinsen, Caramel Würfel, Kekse und noch paar andere süsse Sachen bereit.

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Lütticher Waffeln

Die besten Waffeln überhaupt. Schmecken auch einen Tag später aufgewärmt noch super!
Rezept reicht für 10 – 12 Waffeln.

  • Author: Gabriela von G wie…. {www.gwie.ch}
  • Prep Time: 30 Minuten
  • Total Time: 60 Minuten
  • Category: leicht

Zutaten

500 g Weissmehl
5 g Salz
100 g Zucker
1 Würfel Hefe (40 g)
125 ml Milch (lauwarm)
125 ml Wasser (lauwarm)
1 Ei
250 g Butter
1 EL Honig
1,5 TL Backpulver
225 g Hagelzucker
1 Päckchen Vanillezucker
1/2 TL Zimt

Anleitung

Mehl mit Salz und Zucker mischen. Die Hefe dazu bröckeln. Milch, Wasser und das Ei hinzufügen und mit der Küchenmaschine zu einem Teig kneten.
Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort 15 Minuten ruhen lassen.
In der Zwischenzeit die Butter in einem Topf schmelzen und abkühlen lassen.
Nach der Ruhezeit die Butter dem Teig hinzufügen. Den Honig, Vanillezucker und Backpulver dazugeben und rühren bis ein homogener Teig entstanden ist.
Den Teig erneut zugedeckt 10 Minuten ruhen lassen. Zum Schluss den Hagelzucker einarbeiten.
Das Waffeleisen (für belgische Waffeln) aufheizen.
Den Teig portionsweise mit einer Schöpfkelle auf das heisse Eisen geben und auf hoher Stufe backen bis die Seiten sich bräunen.
Die Waffeln können je nach Lust und Laune mit Puderzucker, Honig, Schokoladensauce, etc. garniert werden.

Als wir alle von den Waffeln satt waren, klingelt es an der Tür. Davor stand niemand, doch eine Rolle Papier mit einem mysteriösen Text lag da.
Auf dem Papier stand, dass die Kinder den Hinweisen folgen sollen, wenn sie einen Schatz finden wollten. Die Kinder waren etwas ratlos, weil sie den ersten Hinweis nicht gleich deuten konnten.
Es verging eine Zeit bis sie heraus fanden, dass sich der nächste Hinweis unter den Stühlen befand. Dieser bestand aus 8 Zetteln, die mit je einem Buchstaben bestempelt waren, welche unten an den Stühlen angeklebt waren. Aus den Zettel mit den einzelnen Buchstaben ergab sich das Wort «Backofen».
Im Backofen befand sich also der nächste Hinweise, eine Büchse mit Papierschnippsel. Als sie diese zu einem Bild zusammen fügten, war da unser Eingangsbereich zu sehen und auf der Rückseite stand «Schrank». Dort fanden sie dann auch den nächsten Hinweis.
Ein gespiegelter Text, welcher sie zur Tür im Büro führte. Als nächstes ging es hoch in Glenns Zimmer wo die Zäsarscheiben versteckt waren. Mit Hilfe dieser Scheibe lies sich der verschlüsselte Text entschlüsseln. Da stand, dass sich der nächste Hinweis unter dem Teppich befindet. Schlussendlich fanden sie unter dem Teppich nochmals eine Scheibe mit verdrehten Buchstaben und so zum Schatz im Auto.

Der Schatz bestand aus Pappbecher, die gefüllt mit Süssigkeiten und kleinen Mitgebsel waren.
Da das Wetter in dieser Aprilwoche einmal mehr sehr unbeständig war, konnte ich die Schatzsuche erst kurzfristig fertig planen. Eigentlich wollten wir sie draussen durchführen, doch der Wetterbericht meldete den ganzen Nachmittage Regen.
Die Ideen zusammen zu tragen und die Schatzsuche umzusetzen gab ziemlich viel zu tun, für dass die Kinder die «Posten» in kurzer Zeit abspuhlten und nach etwa 10 Minuten alles schon vorbei war. Dennoch hat sich der Aufwand gelohnt, denn es haben sich alle gefreut.

Nach der Schatzsuche durfte Glenn die Geschenke auspacken und die Kinder zogen sich ins Zimmer zurück. Ich bereite in dieser Zeit alles für die Pizza vor. Rollte den Teig aus und schnippelte alle Zutaten.
Gegen Abend durften sich die Jungs dann eine grosse Pizza selbst belegen und waren mit vollem Eifer dabei. Wir assen alle zusammen Znacht bevor das Fest sich auch schon wieder zu Ende neigte. Es war ein ganz schöner, friedlicher Tag.

Am Sonntag feierten wir dann noch mit der Familie und Götti und Gotti. Im Vorfeld fragte ich Glenn, was für eine Torte er am liebsten zu seinem Geburtstag hätte. Zuerst war es eine Lotustorte, danach entschied er sich dann aber, wie schon zu seinem 10. Geburtstag, doch für eine Schokoladen-Quartorte.

Die Torte habe ich bereits am Mittwoch hergestellt und gleich die 1,5 fache Menge gemacht. Somit konnten wir am Donnerstag, an Glenn’s Geburtstag, die kleine Quarktorte ganz frisch geniessen. Die grosse Torte fror ich (ohne Glasur und Deko) ein. So konnte ich sie am Sonntag nur noch auftauen und verzieren und hatte nicht mehr allzu viel zu tun mit der Torte.
Die Schokoladen-Quarktorte gehört zu unseren Lieblingen und alle mögen sie sehr. Man kann sie super vorbereiten und danke der Verzierung ist sie in der Optik sehr wandelbar. Ich habe sie schon viele Male gemacht und jedes Mal sah sie anders aus.

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Schokoladen-Quarktorte

Ein Klassiker, diese Quarktorte. Bei uns lieben sie alle und dank der wandelbaren Dekoration sieht sie immer wieder anders aus. 

  • Author: G wie Gabriela, www.gwie.ch

Zutaten

12 Chocolat Cookies (225 g) 
100 g geschmolzene Butter 
12 Blatt Gelatine 
800 g Quark (Mager- oder Rahmquark)
700 g Mascarpone 
300 ml Vollrahm
300 g Puderzucker 
3 Päckchen Vanillzucker 
10 – 15 EL Caotina Original
75 g Zartbitterschokolade
35 g Butter
Diverse Süssigkeiten und Mandelblättchen für die Dekoration

Anleitung

Die Chocolat Cookies in kleine Stücke brechen und im Blitzhacker mahlen. 
Butter schmelzen und die Keksbrösel dazu geben. Gut umrühren damit eine kompakte Masse ensteht. 
Danach das Ganze auf dem Boden einer mit Backpapier belegten Springform von 18 cm Durchmesser geben, regelmäßig verstreichen und andrücken. Bis zum weiteren Gebrauch in den Kühlschrank stellen.
In der Zwischenzeit 4 Blatt Gelatine in kaltem Wasser einweichen. 
 
Quark, Mascarpone, Puderzucker und Vanillezucker mit der Küchenmaschine zu einer glatten Masse verrühren. Vollrahm aufschlagen und unter die Masse ziehen. Die Quarkmasse auf drei Schüsseln aufteilen.  
In die erste Portion 8-10  EL Caotina Pulver einrühren.  Der zweiten Portion 3-5 EL Caotina Pulver unterrühren. Wer es gerne noch schokoladiger mag, der rührt einfach noch mehr Schokoladenpulver rein. 
In die letzte Portion habe ich nur 1 EL Caotina Pulver eingerührt. 
Nun die eingeweichte Gelatine ausdrücken und in einem Topf auf mittlerer Stufe auflösen (nicht zu heiß) und zügig mit der ersten Portion Quarkmasse verrühren.
Danach auf den Tortenboden gießen und die Form 2-3 mal auf eine stabile Unterlage klopfen, damit die Masse sich gleichmäßig verteilt. 
Nun muss das Ganze ca. eine halbe Stunde kühl gestellt werden, bis die Masse fest ist. Danach kann mit der nächsten Schicht fortgefahren werden. 
 
Erneut 4 Blatt Gelatine einweichen. Und den gleichen Vorgang mit der nächsten Portion Quarkmasse wiederholen.
Die Quarkmasse in die Tortenform gießen und wieder ca. eine halbe Stunde warten bis die Masse fest ist.
Das Gleiche zum Schluss mit der letzten Portion Quark wiederholen. (Gelatine nicht vergessen)
Am besten lässt man nun die ganze Torte über Nacht durchkühlen.
Nach 4-5 Stunden sollte sie aber auch so fest sein, so dass man sie aus der Form nehmen kann. 
 
Hat man die Torte erstmal aus der Form geholt muss diese gut gekühlt werden. 
Danach kommt der Guss darüber. Das Dripping funktioniert nur bei einer kühlen Torte.
 
Dafür die Butter mit der Schokolade über einem Wasserbad erhitzen und glatt rühren. 
Den Schokoladenguss ungefähr eine halbe Stunde bei Raumtemperatur abkühlen lassen. 
Ist der Guss zu warm, funktioniert das Dripping nicht gut. 
Der Guss sollte aber immer noch gut fließen. 
Am besten prüft man das am Rand eines Trinkglases, in dem man etwas vom Guss am Ranz entlang laufen lässt. 
Den Guss gibt man in die Mitte der Torte und streicht diesen mit einem Spachtel zügig bis zum Rand und an einzelnen Stellen auch noch etwas weiter,  damit der Guss über den Rand hinunter läuft.
Ist der Guss trocken, kann die Torte noch dekoriert werden. 



Zur Torte gab es erneut Waffeln (welche ich im Waffeleisen nochmals aufwärmte, was super funktionierte), Spitzbuben, eine Apéroplatte mit salzigen Dingen wie Salami, Käse und Crackers und einen Bärlauchzopf. Leider reichte die Zeit nicht mehr dies abzulichten bevor unsere Gäste kamen.

Wir genossen das Beisammensein sehr und hatten einen tollen 12. Geburtstag von Glenn.

Ich hoffe euch haben die vielen Bilder gefallen. Ich hoffe auch, dass einige von den Rezepten und andere von den Ideen der Schatzsuche profitieren können.

Herzliche Grüsse

Gabriela



2 Comments

  • Briggen Daniela sagt:

    Liebe Gabriela,
    ich bin kürzlich auf deinen Blog gestossen und begeistert von deinen wunderschönen Torten! Ich habe auch schon deine Rüebli- Orangentorte nachgebacken, war sehr lecker und kam gut an. Nun wagte ich mich heute an deine Schokoladen- Quarktorte. Kann es sein, dass du dich beim Durchmesser für die Torte vertan hast? Meine Springform (18cm) war nach der 1. Portion schon voll…
    Liebe Grüsse, Daniela

    • G wie Gabriela sagt:

      Liebe Daniela
      Vielen Dank für deine lieben Zeilen. Ich habe eine extrahohe Springform, deswegen hat bei meiner Form alles Platz.
      Liebe Grüsse
      Gabriela

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